Bürgerinitiative für Toleranz und Demokratie

Plakat- und Anzeigenaktionen „Fragen an AfD -Wähler“  

Wer wir sind

  • Eine überparteiliche ehrenamtliche Initiative, deren Mitglieder sich Sorgen machen über das Ausmaß der rechtspopulistischen Vergiftung unserer Gesellschaft.

In Zeiten des gefährlich wachsenden Rechtspopulismus ist Gegenwehr durch Aufklärung eine demokratische Pflicht. Wenn den oft eingängigen Parolen und Unwahrheiten der Rechtspopulisten nicht auf der Stelle widersprochen wird, verfestigen sie sich. 

Was wir wollen

  • Informieren, aufklären, demokratische Kräfte unterstützen!

Wir haben Info-Materialien erarbeitet zu Zielen der AfD, der derzeit stärksten Rechtsaußen-Partei, die allen kostenlos für Aufklärungsaktionen zur Verfügung gestellt werden. Wir wollen nicht, dass in den nächsten Wochen und Monaten die AfD- Hetzplakate unwidersprochen überall aushängen. Wir möchten mit unseren Plakaten, Flugblättern und Anzeigen die Wähler und Wählerinnen über die Gefährlichkeit einzelner rechtspopulistischer Forderungen aufklären, uns argumentativ mit ihnen auseinandersetzen. Dies erscheint uns als die glaubwürdigste, wenn auch mühsame Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus. Den harten Kern der AfD -Anhänger werden wir damit kaum erreichen, aber sicherlich einen großen Teil der Protestwähler oder Unentschlossenen. Wir möchten einprägsam erklären, was am Programm der Rechtspopulisten aus demokratischer und sozialpolitischer Sicht problematisch ist und weshalb es mit Toleranz und Demokratie nicht vereinbar ist. Wir benennen und belegen dabei die vielen Widersprüche und Unwahrheiten im AfD-Programm. Wir entlarven die arbeitnehmerfeindlichen Aussagen zur Sozial-, Familien- und Frauenpolitik, die viel zu wenig bekannt sind. Wir zeigen auf, wie bei einer Umsetzung des AfD-Programms gerade die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen massiv benachteiligt würden.

Informieren, aufklären, zum Nachdenken anregen. Hier bei einer Plakataktion im Freiburger Stadtteil Weingarten im Juli 2017.

Wir machen deutlich, dass fremdenfeindliche, rassistische oder antisemitische Äußerungen aus den Reihen der AFD sehr wohl mit grundsätzlichen Positionen in dieser sich bürgerlich gebenden Partei übereinstimmen und keinesfalls nur „Ausrutscher“ einzelner Funktionäre sind.

Es geht nicht nur um die inhumane Haltung der Rechtspopulisten in der Flüchtlingsfrage. Es erstarken vielmehr, wie jüngste Studien zeigen, bei uns und in anderen Teilen Europas auch politische Strömungen, die mehr oder weniger offen unsere demokratische Gesellschaftsform ablehnen.  Rechtspopulisten sind keine Randerscheinung im Parteienspektrum, sie sind inzwischen in der Mitte unserer Gesellschaft angelangt.

Wie können wir gemeinsam in der Öffentlichkeit wirken ?  

  • Wir möchten diese Aktion in einem überparteilichen Bündnis mit einem möglichst großen Verbreitungsradius durchführen. Aus vielen Teilen der Bundesrepublik haben wir bereits positive Rückmeldungen erhalten. Unsere Plakate sollen an belebten Plätzen der Gemeinden oder an Wahlkampfständen von Parteien präsentiert werden.

Es bietet sich an, diese Aktion gezielt in Ortsteilen oder Straßenzügen durchzuführen, wo die Rechtspopulisten hohe Stimmenergebnisse erzielt haben „Probeläufe“ auf einem Marktplatz in der Region Freiburg haben gezeigt, dass Menschen zuerst einmal über diese Art der Auseinandersetzung mit der AfD überrascht waren, aber wegen der ortsnahen und sozialpolitischen Aussagen auf den Plakaten neugierig stehen blieben und interessiert unsere Gegenargumente lasen.  Einige, die bei der Landtagswahl offensichtlich rechtspopulistisch gewählt hatten, wurden beim Lesen unsere Argumente nachdenklich, weil sie, wie einige meinten, bei der Stimmabgabe brisante Programmpunkte der AfD gar nicht kannten. Andere wiederum begrüßten lebhaft unsere Aufklärungskampagne und baten um Handzettel, um sie in der Nachbarschaft verbreiten oder andere persönlich informieren zu können.

Das macht uns Mut!

Mit freundlichen Grüßen
und mit der Bitte um tatkräftige Unterstützung
Dietrich Elchlepp; Manfred Klimanski; Andreas Meckel; Irmgard Meiners-Schuth; Hans Reidl; Prof.em. Dr. Wolfram Wette

Die Badische Zeitung, Freiburg, berichtete am 25. Juli 2017 über unsere Initiative:

TV Baden sendete Anfang August einen ausführlichen Beitrag über uns:

E-Mail-Adresse der Bürgerinitiative: toleranz-und-demokratie@gmx.de