Asyl

Fragen an AfD-Wählerinnen und Wähler in

Eins ist sicher: Politisch Verfolgte haben Asylrecht. So steht’s im Grundgesetz. Die AfD-Parteichefin Petry will Asyl nur noch als „Gnadenakt“ des Staates gewähren – so wie es in der DDR-Verfassung von 1968 stand (Artikel 23, Abs. 3). Gleichzeitig wird die Angst vor Überfremdung geschürt.

  • Hat sich durch die Flüchtlinge etwas in Ihrem täglichen Leben verschlechtert? Wurden Ihnen staatliche Leistungen gekürzt?
  • Ist es vernünftig, Zuwanderung abzulehnen? Deutschland profitiert kulturell, wissenschaftlich und wirtschaftlich von der Zuwanderung. 2012 zahlte ein in Deutschland lebender Ausländer durchschnittlich 3300 Euro mehr Steuern und Sozialabgaben, als er an staatlichen Leistungen erhielt (Studie Bertelmann Stiftung 2014).
  • Sollten wir nicht stolz darauf sein, Menschen zu helfen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, bis sie wieder heimkehren können?
  • Untergräbt diese neue Fremdenfeindlichkeit nicht den guten Ruf und den Respekt, den wir Deutschen uns in aller Welt erworben haben?

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Allen Personen und Gruppen, die sich gegen den Rechtspopulismus engagieren wollen, stellen wir unsere Argumentationsmaterialien für eigene Aktionen in eigener Verantwortung zur Verfügung.
Bitte ergänzen Sie, falls gewünscht, jeweils oben in der Adressatenzeile den Namen der Gemeinde/Stadt, in denen Sie potentielle Wähler der Rechtspopulisten ansprechen wollen, sowie unten den Eintrag hinter ViSdP (Verantwortlicher, Name Ihrer Organisation und Adresse).