Bürgerinitiative für Toleranz und Demokratie

+++ 2024 finden zahlreiche Wahlen statt, die für unser aller Zukunft von einschneidender Bedeutung sein können. Die rechtsextreme AfD bläst zum Generalangriff auf unsere Demokratie und liberale Gesellschaft. Halten wir dagegen! Auf unserer neuen Seite Wahlen 2024 finden Sie Materialien für eigene Aktionen gegen die blaubraune Gefahr +++

+++ Die AfD gefährdet unsere demokratische Grundordnung! Demokraten in Deutschland erfüllt das Treiben der Rechtsextremen mit wachsender Sorge. Unsere neuen Flyer Frauen an den Herd, Verfassungsfeinde, Inklusion, Demokratie schützen, und Gedenken sind online! +++

+++ Die AfD verzeichnet in aktuellen Umfragen neue Höhenflüge. Allerhöchste Zeit etwas dagegen zu unternehmen! Unsere neuen Plakate „Demokratie in Gefahr“, „Nachdenken tut not“, „Blödsinn von der AfD“ und „AfD hat nichts zu bieten“ steht für Aktionen zum Download bereit +++

+++ Rassistische und rechtsextreme Ziele: Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) sieht in der AfD eine ernsthafte Gefahr für die demokratische Grundordnung. Die Voraussetzungen für ein Verbot der Partei seien erfüllt. Die DIMR-Analyse finden Sie hier +++

+++ Auf unserer neuen Seite „AfD-Zitate“ dokumentieren wir Zitate von AfD-Politiker*innen, die erschreckende Einblicke in das geschlossen rechtsextremistische Weltbild dieser Partei geben. +++



Die 2016 in Denzlingen und Freiburg i.Br. gegründete „Bürgerinitiative für Toleranz und Demokratie“ tritt bundesweit den Parolen der Rechten mit Gegenargumenten, geprüften Fakten und Zahlen entgegen.

Wir beobachten mit Sorge, dass ein zivilisierter Dialog im politischen und außerpolitischen Raum schrittweise verloren geht. Die digitalen Medien ermöglichen es leider auch, Fairness und Toleranz auszuschalten und Hassparolen zu verbreiten. Rechtsradikale nutzen diese Medien für ihre Zwecke. Diese „Untergangspropheten“ leugnen die Erfolge unseres demokratischen Staates. Sie zeichnen ein düsteres Bild von unserer Demokratie, schüren Ängste und wollen davon politisch profitieren. Sie wollen unseren Staat im nationalistischen Sinne untergraben und antieuropäisch umgestalten.

Es ist blauäugig, wenn man glaubt, nur eine größere Dialogbereitschaft könne dies zum Besseren wenden. Wir setzen uns nicht zum Gespräch mit Menschen zusammen, die darauf aus sind, ihre Mitbürger und Mitbürgerinnen anzulügen und Angst zu verbreiten. Wer behauptet, Deutschland werde von Flüchtlings-massen überrannt, eine „Umvolkung“ sei von unseren Politikern geplant, der hat Böses im Sinne. Und lügt: nur ein Prozent des Bevölkerungszuwachses in Freiburg in den letzten Jahren beruht auf dem Zuzug von Geflüchteten.

Wir setzen uns aber gezielt mit Menschen zusammen, die durch  Lügen und Fälschungen der nationalistischen Stammtische verängstigt und politisch verführt werden sollen. Daher haben wir in Freiburg und in Denzlingen unsere bundesweite Aufklärungskampagne gegen rechte Parolen gegründet. Wir gehen dabei rein argumentativ gegen Rechtsradikale und Neo-Faschisten vor. Wir zeigen mit Fakten und Zahlen auf, welche negativen Folgen rechte Politik für das Alltagsleben unserer Bürger und Bürgerinnen hätte, z. B. für den Erhalt der Arbeitsplätze, für die Rente und für den Frieden in Europa und weltweit.

Wir stellen Bürgerinnen und Bürgern im ganzen Bundesgebiet, die an ihrem Wohnort über die Gefahren durch die Rechten aufklären wollen, inhaltliche Vorlagen zum Druck von Handzetteln und Großplakaten zu den verschiedensten aktuellen Themenbereichen zur Verfügung. Die vielen Unwahrheiten und diskriminierenden Angstparolen der Rechten werden von uns mit prägnanten Gegenargumenten entlarvt. Wir zeigen den Bürgerinnen und Bürgern, dass sie von der AfD angelogen und damit im Grunde nicht ernstgenommen werden. „Denn wer das Volk liebt, lügt es nicht an!“

Dietrich Elchlepp, Irmgard Meiners-Schuth und Manfred Klimanski (von links) bei einer Info-Aktion im September 2021 vor dem Denzlingen Kauftreff.

Sie finden diese Muster hier auf unserer Homepage. 

Wir beschränken uns nicht nur auf digitale Angebote. Von Anfang an haben wir bewusst soziale Brennpunkte in Gemeinden aufgesucht, dort unsere Plakatständer und Info-Tische aufgestellt und über Poster und Flyer zu aktuellen Themen das Gespräch mit den Passanten gesucht. Wir waren zum Beispiel auf dem Markt in Freiburg-Weingarten und Freiburg-Landwasser, in der Freiburger Fußgängerzone und in Umlandgemeinden. Dabei kam es zu intensiven Gesprächen mit Menschen, die uns angesprochen oder die wir in Diskussionen einbezogen haben. Am interessiertesten waren alte Menschen, die über ihre Erfahrungen mit Krieg und Diktatur sprachen, so in der DDR oder Rumänien, oder sehr junge Leute, die unsere Poster neugierig gemacht hatten. Auch Menschen, die als Gastarbeiter oder Geflüchtete zu uns kamen und ein positiveres Bild vom demokratischen Deutschland hatten als z.B. die AfD, erzählten uns von ihren Erlebnissen. Oft waren wir nur Zuhörende und bekamen so erhellende Einblicke in Biographien und politische Entwicklungen. Demgegenüber wogen Pöbeleien und verbale Attacken Einzelner gering.

Unser Wunsch? Wir brauchen noch viel mehr mutige Mitstreiter und Mitstreiterinnen. Wenn Sie Lust und Zeit haben, bei uns mitzuarbeiten, dann kommen Sie bitte auf uns zu. Wir freuen uns auf Sie!

Dietrich Elchlepp, Prof. h.c. Manfred Klimanski, Julian Kügelgen, Irmgard Meiners-Schuth, Andreas Meckel, Joachim Müller, Hans Reidl, Karlheinz Schiedel, Prof. i.R. Dr. Wolfram Wette

Die Badische Zeitung, Freiburg, berichtete am 25. Juli 2017 über unsere Initiative:

E-Mail-Adresse der Bürgerinitiative: toleranz-und-demokratie@gmx.de

Aktiv für Toleranz und Demokratie: Plakataktion unserer Initiative in Freiburg-Weingarten.

Andere Initiativen gegen den Rechtsradikalismus:

Video von Macit Karaahmentoglu aus Ditzingen, das sich in origineller Weise mit den Parolen der Rechtsradikalen auseinandersetzt


Eine weitere Initiative, die sich kritisch mit den Inhalten der Afd auseinandersetzt und wie wir Materialen für den Kampf gegen die Rechtspopulisten anbietet ist #AfDnee. Auf deren Webseite gelangen Sie durch einen Klick auf untenstehendes Vorschaubild: